VÖ: 07. September 2007 Metal Blade
Death Metal in einer fernen Zukunft. Die Herren von Morbid Angel und Deicide verbringen ihren Lebensabend in Schweden, aber können die Finger irgendwie doch nicht von den Instrumenten lassen. Also setzen sich die Altmeister zusammen, hören sich ihre alten Scheiben an und überlegen wie das Ganze noch einen Funken zeitgemässer klingen könnte. Zusätzlich möchte selbstverständlich jeder der Musiker noch zeigen, daß er sein jeweiliges Instrument vorzüglichst beherrscht. Doch mit dem Alter kommt auch die Weisheit, um zu erkennen, dass die Songs recht gradlinig strukturiert sein müssen, damit sie bei einer evtl. Live-Präsentation von der ersten Sekunde an in die Nackenmuskeln gehen und keine Gefangenen machen. Eben pure Death Metal. Was will ich euch damit sagen? Daß die Debüt-Scheibe der Schweden (ich hab es selbst nicht geglaubt) Aeon so geil nach amerikanischem Death Metal klingt wie ich es schon lange nicht mehr gehört habe. Neben den oben genannten Bands aus ihren besten Tagen gesellen sich ab und an noch Cannibal Corpse dazu, während die Jungspunde in den Solopassagen gerne mal Richtung Nevermore schielen ("Living sin") oder sogar auf live-kompatible Mitgröl/grunz-Refrains bauen ("House of greed"). Genau genommen ist "Rise to dominate" zwar nichts wirklich Neues, aber dafür sowas von geil! Absolut gnadenlos! Death Metal Lunatics MÜSSEN hier zugreifen. (sw)
- 8/10 -
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