BENEDICTUM - Dominion

VÖ: 18. Februar 2011
Frontiers Records

Die US-amerikanische Band Benedictum besteht im Grunde vor allem aus Sängerin Veronica Freeman und Gitarrist und Songschreiber Pete Wells - die übrigen Positionen werden häufiger mal ausgewechselt. "Dominion" ist nun das dritte Album der Band und wurde zusammen mit Produzent Ryan Green (u.a. Megadeth) aufgenommen. Über eine Stunde lang spielt man sich durch die 13 Songs (inklusive zwei Bonustracks), zwischen Heavy Metal und Hardrock/AOR. Dass in der Vergangenheit u.a. Musiker/Produzenten aus dem Umfeld von Dokken, Foreigner und DIO bei Benedictum involviert waren, kann man mit ein bisschen Fantasie durchaus heraushören. Was sich allerdings nicht immer heraushören lässt, ist die Tatsache, dass hier eine Dame am Mikro steht. Stimmlich singt Veronica Freeman nämlich recht tief und klingt erstaunlich "männlich". Das macht die Scheibe vor allem eins, nämlich kernig und rockig und bewegt sich soweit weit fernab von jeglichen minder begabten singenden Frauen, die man bei so manch anderer Band ertragen muss. Allerdings ist es nun leider auch so, dass auf "Dominion" kein Song enthalten ist, der mich so wirklich in seinen Bann ziehen kann. Handwerklich ist alles tiptop, wirklich herausragende Nummern gibt es allerdings nicht, und die Produktion ist mir ein Stück weit zu lahm und dünn - da wäre sicherlich noch mehr herauszuholen gewesen. Das epische "Epsilon" ist noch einer der besseren Titel, aber letztendlich ist "Dominion" zwar ein ordentliches, aber auch völlig austauschbares und kaum essentielles Album. (maz)

- 6,5/10 -



 



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