VÖ: 19. März 2010 AFM Records
Haben wir eigentlich gerade allgemeine AC/DC-Klonwochen? Erst vor zwei Wochen haben Airbourne "ihre" Version des unverkennbaren AC/DC-Sounds präsentiert, und nun tauchen scheinbar wie aus dem Nichts Big Ball auf. Interessant dabei: Die Truppe kommt nicht vom fünften Kontinent, sondern aus Baden-Württemberg, und am Mikro dieser Combo steht Debauchery(!)-Sänger und -Mastermind Thomas Gurrath. Die 13 Songs auf "Hotter than hell" reizen das Thema AC/DC eigentlich bis auf's Äußerste aus. Reinrassiger Rock'n'Roll auf durchweg gutem Niveau, mit einigen wirklichen Hits ("Double demon", "Plugged in"), und eine Stimme, die erstaunlich nahe an Bon Scott (R.I.P.) herankommt. Das alles ist zwar unter'm Strich völlig unspektakulär, kaum bis gar nicht innovativ und bietet natürlich auch absolut nichts Neues ... aber: "Hotter than hell" ist ein Album, das mit seinem ganz eigenen Charme und der mitreißenden Energie eine ordentliche Portion Spaß versprüht, und mich bei der Wahl zwischen Airbourne und Big Ball, dann doch eher zu dieser Scheibe greifen lässt. (maz)
- 7,5/10 -
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