BLACK LABEL SOCIETY - Order of the black

VÖ: 20. August 2010
Roadrunner Records

Zakk is back!!! Und das mit dem wahrscheinlich besten BLS-Album seiner Karriere. In den vier Jahren seit "Shot to hell" hat sich Bewegendes getan. Der Abschied von Ozzy, und der Aufenthalt im Krankenhaus, mit der daraus folgenden Abstinenz vom Alkohol - ob das nochmals Kräfte freigesetzt hat?! So oder so, an "Order of the black" stimmt quasi alles. Da hätten wir die bewährten (nicht böse gemeint!) klassischen Wylde-Power-Rocker mit Muckis, Schweiß und unwiderstehlichem Groove. Die wuchtige Doublebass-Ramme "Godspeed hellbound" ist nur die Spitze des Eisberges. Doch auch die sensible Seite nimmt nochmals an Klasse zu. So authentisch, männlich (sorry, stimmt aber) und doch klischeefrei zerbrechlich habe ich den bärtigen Hünen schon lange nicht mehr erlebt. "Darkest days" und das wunderschöne "Shallow grave" (mit Coldplay-Gedächtnis-Beat) sind auch wieder nur die Lockvögel. Alle 14 Tracks gehen homogen und ohne Spannungsverlust über die Bühne, so dass man sich "Order of the black" gerne mehrmals hintereinander antun kann. Über Zakk's - songdienlicher denn je eingesetzten - Gitarrenkünste brauchen wir uns eh nicht unterhalten. Zakk Wylde ist einer der letzten Gitarrenhelden unserer Zeit, und sein neuntes BLS-Album ist ein Kracher! (sw)

- 8,5/10 -



 



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