VÖ: 29. August 2008 Roadrunner
Platz 1 im RockHard, Platz 2 im Metal Hammer... die Fachpresse ist sich einig. Was soll man zu dieser Scheibe also noch großartig schreiben? Doch fangen wir mal von vorne an: Fünf Jahre nach ihrer Gründung veröffentlichten die Südstaaten-Rocker 2006 ihr gleichnamiges Debütalbum und konnten damit bereits diverse Achtungserfolge einfahren. Nun steht mit "Folklore and superstition" der Nachfolger bereit, und mit diesem Werk macht die Band aus Kentucky ein gewaltigen Sprung nach ganz oben! Die musikalischen Wurzeln der Band liegen irgendwo zwischen Lynyrd Skynyrd, Ted Nugent, den Allman Brothers und der Black Label Society. Dies zusammen mit der Tatsache, daß es kaum jüngere Bands gibt, die dem Genre "Southern Rock" die Treue halten, macht es umso erstaunlicher, daß Black Stone Cherry (kein Bandmitglied ist älter als 25), so selbstbewusst, selbstverständlich und selbstsicher agieren. Die Hitdichte auf "Folklore and superstition" ist beängstigend groß. Songs wie "Devil's queen", "Blind man" sind fast schon Klassiker und die wundervolle Ballade "Peace is free" erreicht locker Stadionhymnen-Status. 13 großartige Songs, 13x direkt auf den Punkt - alles ehrlich, erdig, bluesig und von Produzent Bob Marlette (u.a. Ozzy Osbourne, Airbourne, Quiet Riot) mit dem entsprechenden knackig-rockigen Sound versehen. Auch wenn mir zugegebenermaßen so ein kleines bißchen der Zugang zu dieser Musik fehlt, aber die Genialität dieser Scheibe eröffnet sich selbst mir. (maz)
- 8,5/10 -
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