VÖ: 03. Juni 2008 Interscope/Universal
Das Debut-Album dieser jungen Truppe aus Miami/Florida sollte hierzulande eigentlich erst im September erscheinen. Nach der exklusiven Deutschland-Vorab-EP "Shockwave" habe ich mir das Album kurzerhand als US-Import besorgt, denn so lange warten wollte ich dann doch nicht. Hätte ich gewusst, dass "Light from above" nun spontan um 3 Monate vorgezogen wurde, hätte ich mir das natürlich sparen können. Egal. Es ist schon verblüffend: Man hört sich das Album an, entdeckt eine amtliche Symbiose aus Metallica, Megadeth, Guns N'Roses und Mötley Crüe, und stellt dann erstaunt fest, dass die Bandmtglieder allesamt noch keine 20 Jahre alt sind. Gleich der Opener "Shockwave" hat ein so unglaubliches 80er-Jahre-Riffing, dass man sich fragt, von welcher damaligen großen Band dieser Song wohl stammen mag. Das ganze Album strotzt nur so vor Spielfreude, sauberen Gitarrenriffs und jeder Menge Thrash. Und das scheint wohl auch der Grund dafür zu sein, dass mich diese jungen Bands momentan echt begeistern, denn da wird unbeschwert und glaubwürdig aufgespielt, nichts nach irgendeinem Schema konstruiert, sondern es wird einfach nur gerockt. Nicht nur das Akustik-Gitarren-Intro von "Warriors of time" erinnert an alte Metallica-Scheiben, nein, es findet sich auf dem Album sogar eine wirklich amtliche Cover-Version vom '83er Metallica-Song "Hit the lights". Alles in allem haben die Jungs hier ein fantastisches Debut abgeliefert, und sind nicht zuletzt deswegen auch demnächst bei Rock am Ring/Rock im Park und im Vorprogramm von Bullet For My Valentine und Airbourne zu bewundern. (maz)
- 8/10 -
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