BLAZE BAYLEY - Promise and terror

VÖ: 29. Januar 2010
Plastic Head

Unter dem Begriff "Stehauf-Männchen" findet man mit Sicherheit ein Bild von Blaze Bayley. Speziell als "Dickinson-Ersatz" bei Iron Maiden hat er viel einstecken müssen, kehrte aber mit Blaze stark zurück, rutschte aufgrund von persönlichen Problemen wieder etwas abwärts, nur um 2008 mit Blaze Bayley wieder mächtig aufzutrumpfen. Der Tod seiner Frau im selben Jahr glich einem völligen Ende. Doch nun liegt "Promise and terror" vor und Blaze ist wirklich wieder da. Und das eigentlich nur dezent hinter dem 2008er Riffmonster "The man who would not die". Textlich wird (verständlicherweise) viel Vergangenheitsbewältigung betrieben, aber musikalisch ändert sich bis auf einen (ebenso verständlichen) Hang zu unterschwellig gedrückter Atmosphäre quasi nix. Dass ich beim zackigen "Madness and sorrow" mit einem Grinsen an Rage (als Quartett) denken muss, ist auch schon die einzige "Abweichung" eines ansonsten 100%ig Blaze-getränkten Albums. Die Kraft mit solcher Qualität weiter zu machen, muss man erst mal haben. Ich ziehe meinen Hut und rufe laut: "Blaze, bleib uns bloß weiter erhalten." (sw)

- 7,5/10 -



 



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