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BLOODBOUND - In The Name Of Metal

VÖ: 09. November 2012
AFM Records

Nur damit wir uns richtig verstehen - ich bin mir sicher, dass sich die Reviews zur neuen Bloodbound-Scheibe zu 99 Prozent alle gleich lesen werden. Heißen wie 'n Hammerfall-Song, klingen wie 'ne tiefer gelegte Hammerfall-Version und haben Spaß an Accept und Edguy. Der Album-Titel ist noch plakativer als "The Book Of Heavy Metal" von Dream Evil, mit denen man sich ab sofort um die "Over The Top"-Klischee-Krone prügeln kann. Etwas Neues gibt es aber schon im Haus der Schweden - mit Patrik Johansson einen neuen Sänger. Seine Stimme, die Produktion und die tiefen Gitarren lassen "In The Name Of Metal" in seiner Grundnote etwas aggressiver klingen, wobei die bekannte Marschrichtung natürlich nicht verlassen wird. Also noch mal … Edguy Refrains ("Bonebreaker", "King Of Fallen Grace"), herrlich Altbekanntes (die Rifffolgen von "Son Of Baylon" oder "Black Devil" sind hinlänglich bekannt), viel, verdammt viel Hammerfall-iges. Und das alles mit einer solch bedingungslosen Überzeugung, dass man dem Sextett schon wieder Respekt zollen muss. Dieses Mal aber einen halben Punkt weniger, weil diese Phrasen-Drescherei (Titelsong, "Metalheads Unite") hier wirklich übertrieben wurde (und der Vorgänger auch gut ohne auskam) und sich mit "Monstermind" sogar belanglose Kost eingeschlichen hat. (sw)

- 7,5/10 -