VÖ: 21. August 2009 Spinefarm Records
"I speak of the devil" - ja, das tun viele … und ich gebe gerne zu, daß naturbelassene Drums, leicht übersteuerte bzw. gepitchte Gitarren (die hier aber derbe an den Nerven zehren), sowie teils verzerrtes Gekreische die richtigen Zutaten für ein schön fieses, gemeingefährliches Black Metal Album sind. Aber dieses britische Duo (geleitet von Code-Fronter Aort) spielt seinen Schwarzmetall, als würden sie Teatime machen. Die Grundregeln, Manieren, Utensilien, Atmosphäre - alles stimmt ... und die Langatmigkeit auch. Böse Standardriffs, zackiges Tempo, derbes Gekeife - alles ganz toll, aber voll nix Neues dabei. Das zieht sich songweise nach schon +/- zwei Minuten, als würde man seinem Cookie beim Abbröckeln zuschauen, wenn man ihn in den Tee tunkt. Der Gipfel der Langeweile sind dann auch noch ausgerechnet die beiden doomigen Longtracks "1584" und "Hireath". Da kommt mir der ansonsten so gut gemeinte Earl Grey zu den Ohren raus, und ich freu mich erst mal auf ein vernünftiges Feierabendbierchen. Prost. (sw)
- 4,5/10 -
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