VÖ: 31. Oktober 2008 Metal Blade
Heute ist ein guter Tag zum wütend sein. Im Falle der niederländischen Dampframme Born from Pain ist es eher das fünfte Album zum mächtig angepisst sein von der weltlichen Situation. Der Kleinbürger kämpft wirklich um's Überleben und Born from Pain liefern den Soundtrack dazu. Ich bin immer wieder fasziniert, daß diese Band ja aus dem Nachbarland kommt, tönt "Survival" doch ziemlich nach amerikanischer Schule. Und nicht nur einmal denke ich an ein neuzeitliches Hardcore-Flagschiff wie Hatebreed. Wo die sich aber auch musikalisch noch mehr im klassischen Hardcore sehen, gehen Born from Pain den metallischeren Schritt weiter und verpassen ihren Songs immer wieder Gitarren-Leads mit Daseinsberechtigung oder auch tiefer gehende Atmosphäre ("Final collapse"). Daß die Strophen von "Sons of a dying world" mich sogar an selige Merauder-Zeiten erinnern, spricht umso mehr für die Aufgeschlossenheit der Band. Die Hardcore-Fraktion unter den Fans braucht sich trotzdem keine Sorgen machen, sind doch permanent umherfliegende Gangshouts oder mächtige Beatdowns keine Mangelware. Das Beste aus zwei Welten, vereint in einem Album. (sw)
- 8/10 -
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