VÖ: 28. Oktober 2011 Victory Records
Close Your Eyes aus Texas waren mir bis dato völlig unbekannt. Okay, "Empty hands and heavy hearts" ist nun auch erst das zweite Albums des Quintetts. Bandname, Albumtitel und das Coverartwork lassen zwar schnell eine dieser "Emo-Kajal-Combos" vermuten, doch dem ist ganz und gar nicht so. Close Your Eyes spielen melodischen Hardcore, der aber gerade in den Uptempo-Songs schon mehr Punk-Attitüde versprüht ("Injustice", "Empty hands"), als eben melodischen Hardcore ("Paper thin") und noch dazu mit ein paar eingängigen poppigen Passagen ("Erie", "Valleys") und auch Halbballaden ("Wormwood") zu gefallen weiß, was hier und da durchaus Vergleiche mit Rise Against zulässt. Das alles ist zwar zugegeben wenig bahnbrechend, aber die Amis stehen halt nunmal auf so einen Sound - nicht umsonst haben Close Your Eyes von ihrem Debütalbum über 20.000 Einheiten verkauft. Mir persönlich fehlen die Ecken und Kanten, sowie wirklich herausragende Titel. "Empty hands and heavy hearts" ist zweifelsfrei kein schlechtes Album und kann auch mit mehreren tollen Ansätzen punkten, aber für ein ungeschränktes "gut" reicht's dann bei mir doch nicht mehr. (maz)
- 6,5/10 -
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