CRASHDIET - Generation wild

VÖ: 23. April 2010
Frontiers Records

Wirklich einfach hatten es die schwedischen Glamrocker Crashdiet in der Vergangenheit nicht. Sänger Nr. 1 - Selbstmord. Sänger Nr. 2 - wieder ausgestiegen. Mit ihrem dritten Sänger (stark: Simon Cruz) und dritten Album meldet man sich nun wieder gestärkt zurück.
Nach dem Intro weckt das eingängige "Armageddon" diverse Erinnerungen an KISS, und auch die drei nachfolgenden "So alive", "Generation wild" und "Rebel" sind die reinsten stadiontauglichen Ohrwürmer mit großem Bombastpotential. Bands wie Mötley Crüe, Skid Row, Guns 'n Roses und W.A.S.P. sind allgegenwärtig. Dazu meist Refrains allererste Sahne, die nicht selten an Europe, Queen oder gar Toto erinnern. Hier und da eine Halbballade zur Auflockerung ("Save her", "Beautiful pain"), bei denen Neuzugang Simon Cruz seine stimmlichen Qualitäten vollens ausschöpfen kann.
"Generation wild" ist ein durchweg grundsolides, und höchst eingängiges Sleaze-Glam-Rock Album, das einige wirkliche Highlights aufweisen kann, aber letztendlich vielleicht an bisschen an mangelnder Identität leidet - viele Bands aus diesem Genre klingen ganz ähnlich. Wenn man sich nach den ganzen Querelen um den Sängerposten zukünftig noch mehr um die eigene Note bemüht, dann ist da zukünftig zweifelsohne noch mehr drin. (maz)

- 7,5/10 -



 



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