CRIMINAL - Akelarre

VÖ: 19. August 2011
Massacre Records

Mit ihrem nunmehr siebten Studioalbum knüpfen die chilenischen Death-/Thrasher im Grossen und Ganzen an den nun auch schon wieder rund 2,5 Jahre zurückliegenden Vorgänger "White hell" an - aber auch nur von der Grundausrichtung her. Die Herren um Fronter und Chefdenker Anton Reisenegger (deutsche Vorfahren - daher der Name) prügeln sich bündig und auf den Punkt gebracht in knapp 42 Minuten durch zehn Thrasher, die mal etwas grooviger ausfallen ("State of siege"), mal eher als Schwedentod-Nummer durchgehen ("Vows of silence") und häufig so richtig auf's Gespedal treten ("Order from chaos"). Insgesamt ist "Akelarre" aber um einiges aggressiver und direkter ausgefallen, als noch das Vorgänger-Album, was vielleicht auch mit Reisenegger's zwischenzeitlichen Verpflichtungen bei Lock Up zusammenhängen könnte (man höre dazu nur mal den 2-minütigen Titelsong). Nach wie vor gilt: Wer auf modernen Thrash Metal mit Querverweisen in Richtung Death Metal steht, und neben den "alten" Szenegrößen wie Slayer oder Kreator eben auch Bands wie Legion Of The Damned und Co. mag, sollte sich "Akelarre" definitiv mal zu Gemüte führen. (maz)

- 8/10 -



 



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