DARKEST HOUR - The human romance

VÖ: 04. März 2011
Century Media

Darkest Hour aus Washington DC ist auch eine jener Bands, die sich lange Zeit im Metalcore zu Hause fühlten, sich in der Vergangenheit aber mehr und mehr dem melodischen Death Metal zugewandt haben. Nach Metalcore als solchem scheint diese Wandlung nun also der nächste große Trend zu sein - nun gut. Im gewohnten Zweijahresrhythmus erscheint jetzt mit "The human romance" das bereits siebte Album des Fünfers aus den USA. Der bereits erwähnte melodische Death Metal ist allgegenwärtig, und trägt oftmals eine erfrischend schwedische Handschrift (alte In Flames, At The Gates). Hinzu kommen eine Vielzahl von Einflüssen, die "The human romance" erstens ensprechend abwechselnd machen, und zweitens eine konkrete Zuordnung in eine bestimmte Schublade erschweren - Einflüsse von Thrash, Hardcore und Punk sorgen für die nötigen Akzente. Mit dem fast 9minütigen Instrumental "Terra Solaris" beweist man dann eindrucksvoll, dass die Songs auch gänzlich ohne Gesang funktionieren und zünden. Wobei man auf Fronter John Henry eigentlich auch gar nicht verzichten möchten, denn neben der klasse Produktion von Peter Wichers (Soilwork), ist es vor allem der Gesang, der wirklich überzeugen kann. Neben den klassischen Growls klingen auch die melodischen, fast schon cleanen Refrains entsprechend rau und düster, was die ohnehin schon starken Refrains von "Savor the kill" oder auch "Love as a weapon" zu wirklichen Highlights machen. Eine alles in allem rundum gelungene Sache. (maz)

- 7,5/10 -



 



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