DAYS OF ANGER - Death path

VÖ: 25. Februar 2010
Massacre Records

Der "Parental Advisory"-Sticker auf dem Cover hat schon mal seine Berechtigung. "All pigs must die", "Fuck that (silly god)" oder "Spit on your grave" - diese jungen Schweden haben wirklich Hummeln im Hintern. Musikalisch geht man entsprechend derbe zur Sache. "Death path" wühlt sich quer durch die Schnittmenge aus 80er und 90er Thrash, wobei ich das Augenmerk ein wenig mehr auf Letzteren lenken möchte. Ihre Herkunft führt uns ein paar Mal an Vorreitern wie The Haunted oder auch Face Down vorbei. Gräbt man tiefer, finden sich aber auch sofort Einflüsse von Pantera ("Hands of evil"). Das Aggressionslevel liegt also verdammt hoch. Egal ob man nun mit Vollgas durch die Ghettos brettert (u.a. "Damaged", "Buried alive") oder sich breitbeinig groovend präsentiert ("One way ticket down (to hell)", "Stone cold killer"). Für ein Debüt sind diese 45 energiegeladenen Minuten schon mal ein ordentliches Statement. Bin mal gespannt, was passiert, wenn das Trio im Laufe der Zeit zu mehr Eigenständigkeit findet. (sw)

- 7,5/10 -



 



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