DEADEND IN VENICE - See you on the ground

VÖ: 17. Juni 2011
Casket Music

Nicht aus Venedig sondern aus Sachsen kommen Deadend In Venice. Auf ihrem Debüt-Album "See you on the ground" haben sich die fünf Herren und die eine Dame dem typischen schwedischen Melodic Death Metal verschrieben, wobei Sängerin Annabell Klein einen cleanen Gegenpart zu den Growls von Christian Litzba darstellt. Das lässt zwar bedingt Vergleiche mit Deadlock zu, doch von deren Qualität ist man leider Meilenweit entfernt. Das ganze Übel im Detail: Der dünne Sound wird nur noch von der noch dünneren Stimme der Sängerin übertroffen, die zudem über weite Strecken auch noch reichlich nervt (ganz schlimm: "Dirty little princess"). Die männlichen Growls driften leider oftmals fast schon in Eisregen-Gefilde ab (inklusive dem typischen Akzent), und die Songs sind weder ausgereift, noch besonders gut gespielt oder gar irgendwie packend. Alles dümpelt langweilig vor sich hin, was anfangs zwar noch halbwegs erträglich ist, aber irgendwann einfach nur noch zum Abschalten animiert. Einziger Hauch eines Lichtblickes ist "Last chances" (insbesondere in Sachen Riffs), aber ansonsten sind diese neun Songs durchweg überflüssig und ganz tief im unteren Mittelfeld angesiedelt. Von daher vermutlich auch der Titel "See you on the ground"... (maz)

- 4/10 -



 



DEKAPITATOR - We will destroy ... you will obey!!!
DYING FETUS - History repeats