VÖ: 31. Juli 2009 Bridge 9 Records
So sieht's aus, Leute! Weg mit Konventionen, Trendanbiederungen und Promotion-Zwängen. Die (Wirtschafts-)Krise greift um sich, und es gibt nur einen Ausweg - Kopf einschalten und einfach mal ehrlich sein. In Noten heißt das kurz und knapp: "Better ways to die". Man muss dieses Bostoner Quintett einfach gern haben, ob ihrer Ehrlichkeit und der Selbstverständlichkeit, mit der sie es schaffen, dem Begriff Hardcore auch anno 2009 vollends gerecht zu werden. Vielleicht sogar "working-class-hardcore". Warum? Weil hier nix abgehoben oder künstlich nach dicker Hose klingt und trotzdem die Durchschlagskraft einer hart arbeitenden Stahlfabrikbelegschaft besitzt. Darüber hinaus mit einer Musikalität ausgestattet, die die 24 Minuten und 24 Sekunden zu einem Hochgenuss der Extraklasse machen. Selten so ein vielschichtiges und trotzdem derbe-gradliniges Bollwerk der Auflehnung gehört. Darf man nicht ignorieren - hört ihr? Darf man NICHT!! (sw)
- 9/10 -
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