DEFLORATION - Abused with gods blessing

VÖ: 12. November 2010
War Anthem Records

Auch mit ihrem vierten Album weichen die die deutschen Underground Deather von Defloration nicht einen Millimeter von ihrer Linie ab. Dass die Band massiv von der Death Metal Bewegung der 90er inspiriert wurde, hätte man nicht mal ins Presseinfo schreiben brauchen, das hört man direkt nach den ersten Tönen. Cannibal Corpse oder Suffocation haben definitiv ihre Spuren hinterlassen. Rein technisch macht man dem Quintett auch nichts vor, doch ich frage mich die ganze Zeit, was "Abused with gods blessing" fehlt. Irgendwie fehlen mir die richtig zündenden Ideen, um so zu überzeugen, wie es beispielsweise eine Band wie Pathology tut. Ab der Mitte des Albums ist schon gelegentliches Aufhorchen angesagt, so dass der Sprung zu einem "gut" nur noch minimal ist. Abzüge in der B-Note gibt es aber beim "Gesang". Was über normale Boxen noch nach einem erkälteten Chris Barnes klingt, ist über Kopfhörer nur noch kraftloses Geröchel von Fronter Uwe Rödel (heißt das dann "Gerödel"?!). Nur für Puristen geeignet. (sw)

- 6/10 -



 



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