DEICIDE - To hell with god

VÖ: 18. Februar 2011
Century Media

Evil to the bone! Nein, Ober-Teufel Glen Benton und seinen Mannen lassen auch 21 Jahre nach dem Debüt "Deicide" nicht locker und legen mit neuem Label ihr neuestes Werk vor. Um den einzigen Kritikpunkt mal gleich abzuhaken - der Wechsel zu Century Media suggerierte zumindest mir etwas anderes als die doch etwas "schwierige" Produktion (da geht er hin, der halbe Punkt), haben die Gitarren doch des Öfteren das Nachsehen gegenüber den donnernden Drums von Blast-Master Steve Asheim. Und ohne schlagkräftige Songs würde ich noch mehr auf diesem "Problem" herumreiten. Doch dann kommen "To hell with god", "Witness of death", "Conviction", "Angels of hell" (back to basics à la carte), "Hang in agony until you're dead" - allesamt gespickt mit messerscharfen Riffs, virtuosen Soli (Ralph Santolla und Jack Owen im Dauerduell) und Benton's fiesem Gebelle. Der furiose Rausschmeißer "How can you call yourself a god" wird anfangs noch durch ein melodisches Intro versüßt, bevor der Himmel mit einem herrlich trockenen Riff und Mitbrüll-Refrain endgültig dicht gemacht wird. Auf CD sind Deicide weiterhin eine absolute Macht. Wäre schön, wenn wir das auch in unseren Breitengraden wieder live erleben dürften. (sw)

- 8/10 -



 



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