DEMIURG - Slakthus gamleby

VÖ: 30. Juli 2010
Cyclone Empire

Wenn der Name Rogga Johansson sogar bei einem niedlichen Fanzine wie mega-metal.de (ich komm Dir gleich mit niedlich! - maz) per Suchfunktion ab sofort drei Mal zu finden ist, merkt man erst, wie umtriebig der Schwedentod-Fanatiker ist. Und nach zwei Demiurg-CDs tut sich hier etwas mehr. Keine Angst, auch der dritte Rundling steht metertief im schwedischen Death Metal. Aber Johansson gibt den acht Songs viel mehr Platz zum Entfalten, so dass sie je nach Stimmung sehr stilvoll mit eigentlich bekannten Accessoires angereichert werden. Der männliche Clean-Gesang von Meister-Drummer Ed Warby (Hail Of Bullets, 11th Hour, ex-Gorefest) macht den exzellenten Doom Death-Knaller "Travellers of the vortex" noch tiefgründiger. Den weiblichen Part im straighten Opener "Life is a coma" und dem monumentalen "From laughter to retching" übernimmt die Holländerin Marjan Welman (Autumn, ex-Ayreon) mit ihrer wärmenden Stimme. Wer jetzt aber denkt, hier wird nur noch weich gekocht, liegt natürlich falsch. "Death grasp oblivion", "The cold hand of death" und der Rausschmeißer "World burial" sind ordentliches Old School Futter. Und Dan Swanö (der sich für Lead Gitarre, Keyboards, Mix und Master verantwortlich zeigt) hatte bestimmt ein Blitzen in den Augen, als er zum ersten Mal "Cold skin" gehört hat.
Addiert man den immensen Druck, die atmosphärische Dichte, den beiden in ihrer Herkunft verwurzelten Beinen, und die gut portionierten Zusätze bleibt nur ein logisches Ergebnis - "Slakthus gamleby" ist ein Death Metal-Album der Extraklasse! (sw)

- 9/10 -



 



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