DERIDE - The Void

VÖ: 27. April 2012
Massacre Records

Was Deride aus dem norwegischen Bergen in ihrer neunjährigen Pause seit dem letzten Album ("First Round Knockout", 2003) gemacht haben, ist mir zwar nicht bekannt (außer, dass Drummer Kjetil Greve auch noch bei Audrey Horne aktiv ist), aber "The Void" - Album Nr. 3 - ist sicherlich nicht das ultimative Comeback-Album, soviel kann ich wohl schon verraten. Der moderne Metal, mit ordentlich Thrash und vereinzelten Heavy-Anleihen versehen, kommt zwar meistens nordisch-düster und aggressiv daher, aber auch zu keiner Zeit irgendwie zwingend. Dafür sind die Songs schlicht und einfach zu durchschnittlich und die Stimme von Fronter Per Helge Lande zu limitiert und auf Dauer somit zwangsläufig eher ermüdend. Ein paar interessante Songs oder zumindest Passagen in eben diesen lassen zwar kurzzeitig aufhorchen ("Deathshake", "Bloodred & Black"), aber das ist trotz "Newcomer Price" alles viel zu wenig, um heutzutage bei der Flut an Veröffentlichungen mithalten oder gar Akzente setzen zu können. (maz)

- 6/10 -



 





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