Live in agony
VÖ: 25. September 2009 AFM Records
25 Jahre Destruction - was für ein Jubiläum! Und das feiern die Urgesteine des deutschen Thrash Metal natürlich gebührend mit dieser Live-Compilation, die auf zwei Silberlingen 22 Songs - alle Hits, sowie diverse "fan favourites" - in knapp 100 Minuten bietet. Es handelt sich bei "The curse of the antichrist - Live in agony" allerdings nicht um ein einzelnes Live-Konzert, sondern vielmehr um einen Zusammenschnitt diverser Aufnahmen (u.a. aus Tokio), mit allerdings meist so perfekt gemischten Übergängen, daß man diese Tatsache unter Umständen gar nicht registriert - dafür ist der Sound ohnehin durchgehend so fett abgemischt, daß es aus allen Ecken kracht. Ein Großteil der Aufnahmen stammt vom 2007er Wacken-Auftritt. Besonders erwähnenswert: Der Klassiker "Thrash till death" - der auf diesem Album zweimal (!) vertreten ist - und auf Scheibe 2 mit einem starken Drum-Solo ("3 Drumkits Wacken Inferno") aufwartet, oder "The alliance of hellhoundz" - mit den Gastsängern Peavy Wagner (Rage), Oddleif Stensland (Communic), Bobby "Blitz" Ellsworth (Overkill) und Tom Angelripper (Sodom). Neben dem bereits erwähnten sehr guten Sound lässt auch die Titelauswahl kaum Wünsche offen. "The butcher strikes back", "Bestial invasion", "Total desaster", "Mad butcher" - um nur einige zu nennen. Alles in allem eine wirklich rundum gelungene Sache, und ein vermutlich unverzichtbares Tondokument einer der ganz großen deutschen Bands - wenngleich ich mir dann aber doch lieber ein einzelnes und dafür komplettes Konzert gewünscht hätte. (maz)
- ohne Wertung -
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