VÖ: 18. Februar 2011 Roadrunner Records
Wollten Devildriver mit dem letzten Album "Pray for villains" eben keinen weiteren "höher-schneller-weiter"-Bomber abwerfen, wird dieser Weg mit dem neuen Output "Beast" schon wieder verlassen. Meine Fresse, das Opening-Triple "Dead to rights", "Bring the fight (to the floor)" und "Hardened" ist ein wirklich schwer zu verdauender Brocken, wenngleich man ja harte Kost von DevilDriver gewohnt ist. Rasende Riff-Abfahrten mit peitschenden Drums, es kann einem schwindelig dabei werden. Das folgende "Shitlist" (lecker) lässt aufhorchen, wirkt es doch wieder etwas zugänglicher - im weiteren Verlauf auch auf "Crowns of creation" zutreffend. Es geht halt auch straighter ("You make me sick", "Coldblooded"), doch im Großen und Ganzen vermisst man als geneigter Fan die eine oder andere packende Hookline, für die die Band in der Vergangenheit so bekannt war. Kurz vor Ende haut man dafür mit dem 16 Horsepower-Cover "Black soul choir" (natürlich völlig durch den DevilDriver-Wolf gedreht) einen wohl künftigen Live-Killer raus. Allein wie Dez Fafara die Zeile "Every man is evil, yes! Every man's a liar!" rauskeift, ist wirklich abartig geil. Fazit: Bei DevilDriver weiß man nie, was als Nächstes passiert. Aber ein mächtiges Album kommt immer dabei raus! Dieses hier muss man sich aber etwas mehr erarbeiten. (sw)
- 8/10 -
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