VÖ: 29. Januar 2010 Roadrunner Records
Eine wirklich faszinierende Mischung: Dommin aus Los Angeles zelebrieren auf ihrem Debut-Album eine gar nicht mal leicht zu beschreibende Mischung irgendwo zwischen Nickelback und HIM, mit einer ordentlichen Portion 80er-Flair im Stile von The Cure oder The Sisters of Mercy. Dazu kommen Songs, die trotz aller Melancholie weit entfernt von banalem Gothic-Weichspüler oder irgendeiner Kitschgrenze sind. Zu verdanken hat man diesen Umstand nicht zuletzt auch Sänger (sowie Gitarrist und Bandkopf) Kristofer Dommin, der eine absolut begnadete Stimme hat - die klanglich zwischen zerbrechlichem Leiden und starkem Rock liegt. Auch wenn es sich bei Dommin "nur" um Dark Rock (oder Vergleichbarem) handelt, hier wirkt absolut nichts künstlich oder unglaubwürdig. Hier wird noch richtig gelitten, und das in Höchstem Maße authentisch und glaubwürdig. Zwischen tragischen Pianoklängen, donnernden Riffs und düsterer Grundstimmung entwickeln sich Songs wie die Gänsehaut-Schmacht-Ballade "Making the most", die Rock'n'Roll-Nummer "Dark holidays" oder das poppige "Tonight" zu den reinsten Perlen. Ein ganz starkes Debut, und eine der ersten dicken Überraschungen des noch jungen Jahres. (maz)
- 8,5/10 -
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