VÖ: 13. Oktober 2006 Century Media
Also, so richtig habe ich Dream Evil das "Heavy Metal Allover"-Image seit ihrem letzten Album nicht abgenommen. Doch "The book of heavy metal" war musikalisch einfach zu gut, so daß sich zum breiten Grinsen auch noch der Partyfaktor gesellte. Nun sind Gitarren-Wizard Gus G. (Firewind) und Drummer Snowy Shaw weg und die Schweden predigen mit ihrem neuen Album, wir/sie wären alle "United". Sind sie auch. Die Neuzugänge an den vakanten Stellen heißen Mark Black und Pat Power (SO steht das niemals im Ausweis) und machen ihre Sache verdammt gut. Trotzdem reicht die Hitdichte nicht an den Vorgänger heran. Geradeaus losgehender neuzeitlicher Power Metal in Verbindung mit traditionellem Hard Rock und klassischem 80er Metal. Nahezu alle Songs sind gutklassig, doch manchmal schleicht sich halt schon die eine oder andere Länge ein. Macht nix - für 'ne zünftige Metal-Party zu Hause reicht es mehr als genug. Fans von Hammerfall, Accept oder DIO dürfen sich auf jeden Fall darauf freuen, "United" zu werden. Ob ihr euch aber über den Abschlusstrack "My number one" freuen werdet, bleibt abzuwarten. Im alten Line-Up hat man nämlich den Song gecovert, mit dem Helena Paparizou 2005 den Eurovision Song Contest für Griechenland gewonnen hat. Erschreckend ... auch daß sich der Song nach mehrmaligem Durchhören als der vielleicht beste Song der CD entwickelt. (sw)
- 7/10 -
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