VÖ: 18. Februar 2011 Victory Records
Das Vorgängeralbum ("Felony", 2009) der US-Amerikaner konnte mich nicht vollends überzeugen. Album Nummer vier - "Speaker of the dead" - ist zwar auch noch ein Stück davon entfernt, aber ich bin durchaus positiv überrascht. Okay, diese "fast-schon-Rap"-Einlagen gehen mir auch diesmal wieder mitunter etwas auf die Nerven, aber dafür wurde das auf "Felony" fast noch bis zum Erbrechen getriebene, und sinnlos erscheinende Aneinanderreihen von Breakdowns ein Stück zurückgeschraubt. Und auch, wenn man bei 15 Songs in 38 Minuten (!), anfangs arge Probleme bekommt, bei diesem Tempo überhaupt mitzuhalten, so entdeckt man im Laufe der Zeit zwischen all den Aggro-Wutklumpen plötzlich sowas wie richtig gute Songs - fast schon Hits: "Solar flame homicide" oder auch "Bohemian grove" sind absolut amtliche Nummern, und auch zwei der wenigen Titel jenseits der 3-Minuten-Marke. Sie können es also doch, wenn sie es wollen. Ansonsten enthält "Speaker of the dead" natürlich einmal mehr wieder alles, was man für einen deftigen Pit braucht. Die songschreiberische Entwicklung (und auch der satte Sound!) machen zweifelsfrei Lust auf mehr. (maz)
- 7,5/10 -
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