ENGEL - Blood Of Saints

VÖ: 18. Mai 2012
Season Of Mist

Mit ihrem dritten Album "Blood Of Saints" melden sich die Schweden um In Flames-Gitarrist Niclas Engelin zurück. Der Fünfer bewegt sich musikalisch nach wie vor irgendwo zwischen Raunchy und neueren In Flames. Gerade der teilweise recht dominante Einsatz von Synthies und Samples - so wie etwa bei "One Good Thing", "Dramaquen" oder im Opener "Question Your Place" - erinnern doch deutlich an Raunchy & Co., während vor allem die rifflastigeren Songs - "Frontline", "Numb", "Cashking" oder auch "Down To Nothing" - typisch nach neueren In Flames bzw. allgemein nach modernem melodischen Schwedentod klingen. Das ist zwar nun alles nichts wirklich großartig Neues, zumal gerade im Melodic Death Metal eh fast alles gesagt ist, aber trotzdem ist "Blood Of Saints" ein durchweg gutes Album ohne Ausfälle, allerdings auch ohne wirklich herausragende Titel. Aber das war auch irgendwie schon immer so ein kleines Problemchen bei Engel: Es fehlen die großen Hits. Dennoch, Produzent Tue Madsen hat der Scheibe einmal mehr einen satten Sound verpasst, die eingängigen Refrains wirken durch die cleane Stimme von Fronter Magnus Klavborn teilweise recht poppig und unterm Strich bleibt ein rundum definitiv gutes, aber leider auch nicht wirklich herausragendes Melodic Death Metal Album zurück. (maz)

- 7/10 -


 



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