Als Anachronaeon frönen die Herren Andreas Åkerlind (Drums) und Patrik Carlsson (den Rest) eher dem schwergewichtigen Dark Metal. Hier gibt es aber nun scharfen Black Metal. Warum? Was soll's. Denn sie tun es mit Überzeugung und feuern aus allen Rohren. Projekt-Charakter hin oder her, man könnte "Morituri te salutamus" als gelungene Mischung der beiden The Abyss-Scheiben bezeichnen (die ja nichts Anderes waren, als Hypocrisy mit getauschten Instrumenten). Heißt im Klartext: Mit Dampf ab durch die Mitte, sowohl Black- als auch gradliniges Thrash-Riffing eingepackt, und dabei einige eiskalte Melodien abfeuern. Vielleicht etwas mehr Variationen im Songwriting, aber an sich nix Neues. Daher ziemlich einfach zu erklären. Nicht aber, warum mir die 32 Minuten Runde um Runde besser gefallen. Ich bin etwas verwirrt ... sei's drum - das Teil geht echt gut rein und hat mächtig Biss. Darf man sich als Schwarzheimer gerne zulegen. (sw)