FINNTROLL - Nifelvind

VÖ: 19. Februar 2010
Century Media

Im fast Finntroll-typischen 3-Jahres-Rhythmus steht mit "Nifelvind" nun der Nachfolger des 2007er Albums "Ur jordens djup" bereit. Was nach dem Intro so vielversprechend mit "Solsagan" anfängt (genau wie "Under bergets rot" ein potentieller Hitanwärter in bester Schunkel-Manier), schwenkt dann aber recht schnell in leichtes Stirnrunzeln um. Ein für Finntroll-Verhältnisse eher untypischer Song wie "Den frusna munnen" erinnert in den "zahmen" - fast schon poppigen - Passagen auffällig an Nightwish; von der Orchestrierung bei "Mot skuggornas värld" mal ganz zu Schweigen. Nun gut, dem gegenüber könnte das majestätisch-düstere "I trädens sang" auch fast von Dimmu Borgir sein. Im Presseinfo spricht man vom vielseitigsten Album der Band. Das unterschreibe ich blind. Leider schleichen sich aber auch recht banal-durschnittliche Songs auf das Album ("Ett norrskensdad", "Tiden utan tid", Fornfamnad"), sowie die erschreckend langweilige Akustik-Ballade "Galgasang". Mein Gefühl nach dem wiederholten Durchlauf von "Nifelvind" ist ein eher zwiespältiges. Das Album ist zwar sicherlich das abwechslungsreichste und "mutigste", wird aber für so manchen bisherigen Fan allerdings auch nicht ganz leicht zu verdauen sein. (maz)

- 7,5/10 -



 



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