VÖ: 21. Juli 2007 Century Media
Also, ich sehe das so: Wenn eine relativ junge Band sich anschickt ein klassisches Metal-Album mit Rock-Querverweisen zu veröffentlichen, dann geht das entweder in die Hose, oder die Band heißt FIREWIND. Gesangsneuzugang Apollo Papathanasio (ex-Majestic, Time Requiem) passt mit seiner Stimme auf jeden Fall vorzüglich zu den 11 durchweg guten Songs, die durch den ebenfalls neuen Drummer Mark Cross (ex-Metalium, ex-Helloween) schön druckvoll aus den Boxen gehauen werden. Und oben drüber tobt sich sehr songdienlich das griechische Gitarren-Genie Gus G. aus. Nachdem er sich bei Nightrage und Dream Evil verabschiedet hat, merkt man förmlich, wie er mit seiner Stammband noch mehr aufblüht. Die Songs haben auf jeden Fall einen qualitativen Schritt nach vorne gemacht. Alles ist dabei. Was Schnelles, was Stampfendes, was zum Party machen, was fürs Herz und was zum Bangen. Ach ja, und ein Duett mit der schwedischen Sängerin Tara (nein, da fehlt kein "j") beim Song "Breaking the silence" gibt es auch noch. Vielleicht sogar der Höhepunkt der Scheibe. Ich glaube, in dem Bereich habe ich schon zuviel Mist gehört (der ja auch objektiv existiert), sonst wären wohl noch mehr Punkte drin. Das Album ist wirklich gut, zündet sofort und Dio-Fans dürfen sogar blind kaufen - behaupte ich einfach mal... (sw)
- 7,5/10 -
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