VÖ: 21. September 2007 Metal Blade
"Die schwedischste aller deutschen Death Metal Bands." Dieser Satz passt seit je her zu den Schweden ... äh ... Schwaben von Fleshcrawl. Jeder spielt halt die Musik, die er am liebsten mag. Und so knarzt der allseits bekannte Sunlight-Sound auf "Structures of death" so derbe durch Boxen, daß ich echt Angst um meine Selbigen habe. Trotzdem kann von Abkupfern überhaupt keine Rede sein. Das Songwriting klingt dafür einfach zu eigenständig. Und außerdem hat der Titeltrack schon zu viel Klassikerqualitäten, während "Rest in pain (R.I.P.)" wohl das kommende Groovemonster für die Live-Gigs sein wird. Meistens aber regiert der gute alte Thrash-Speed, der fast komplett ohne Blast ("Written in blood") auskommt. Der Old school Fan von heute will sowas ja auch nicht. Der will, daß das Herz vor Erinnerungen hoch schlägt, auch wenn die CD im Player den 2007er Produktionsstempel hat. Dieses Album wäre da als Erinnerungshilfe mehr als angebracht. Egal ob nun die Erstlinge von Dismember oder Entombed oder eben "Structures of death". Der alte Schwedensound lebt wohl ewig weiter, solange es Fleshcrawl gibt. (sw)
- 8/10 -
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