Chapter IV - A splendid retrospection
VÖ: 16. Oktober 2009 Cyclone Empire
Da haben die Fans von Fragments of Unbecoming satte drei Jahre auf neues Material ihrer Band warten müssen und können nun beruhigt aufatmen. Direkt nach dem Intro macht der Opener "Vast" klar, daß bei den Deutschen immer noch der Schwedentod regiert, so wie ihn ein Fan von Dark Tranquillity, Dissection oder Dismember gerne hört. Rasante Melodie- und Riffabfahrten gepaart mit treibenden, pfeilschnellen Drums. Speziell die bemerkenswerten Blasts lassen sogar noch Erinnerungen an Gates of Ishtar mit ins Boot, während man mit gleichem Rezept auch mal in (Extreme/Black) Metal-Bereiche von Behemoth stößt ("Diabolical monologue"). Das ist eine Mischung, die runter geht wie Öl, weil sie eben kein Plagiat alter Tage, sondern eine Verneigung mit eigener Identität ist. Daß das Album in einigen Midtempopassagen manchmal die eine oder andere Länge in sich birgt, habe ich aufgrund des erstklassigen Gesamteindruckes mal geflissentlich übersehen. Zu Beginn spielte ich noch eher mit 7,5 Punkten - eine vollwertige 8 erscheint mir aber nach mehrmaligen Durchläufen viel angebrachter. (sw)
- 8/10 -
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