FREEDOM CALL - Land Of The Crimson Dawn

VÖ: 24. Februar 2012
Steamhammer

"Land Of The Crimson Dawn" ist das siebte Album im 14. Jahr des Bestehens der Nürnberger Powermetal Band Freedom Call, die man durchaus als eine feste Größe in der deutschen Szene bezeichnen darf. Auf stolze 62 Minuten kommt das neue Album, auf dem die Truppe, von deren Gründungsmitgliedern nur noch Sänger/Gitarrist Chris Bay übriggeblieben ist, einmal mehr ein kleines Feuerwerk an Powermetal-Hymen, rasanten Riffs, guten Refrains und hin und wieder einem Hauch Folk zündet. "Valley Of Kingdom", "Crimson Dawn", "Space Legends" oder auch "Terra Liberty" sind bezeichnend dafür. Doch Freedom Call können auch anders: "Hero On Video" oder "Killer Gear" sind reine Rocknummern. Das Problem, das ich auf "Land Of The Crimson Dawn" sehe, sind zum einen so manche Textpassagen, die mitunter nur haarscharf am Kitsch vorbeirutschen ("Rockstars", "Rockin' Radio") und oftmals reichlich banal und plakativ wirken. Auf der anderen Seite hat man leider keine wirklich herausragenden Songs am Start. Den Hits und Hymen von Helloween, Gamma Ray und Edguy läuft man vergeblich hinterher, was bei 14 Songs und den bereits angesprochenen 62 Minuten Spielzeit auf Dauer natürlich leicht ermüdend wirken kann, aber dennoch für eine kurzweilige gute Laune sorgt. (maz)

- 7/10 -



 



FINNTROLL - Nifelvind
FACEBREAKER - Infected