VÖ: 13. Januar 2012 Small Stone Records
Ozzy?? Nein, doch nicht. Oder doch? Verdammt! Okay, T.R. Morton heißt der Mann, dessen Organ zwar nicht die einzige, aber die erschreckend auffälligste Ähnlichkeit zur Black Sabbath-Frühphase ist. Verblüffend! Dieses amerikanische Quartett hat sich also ganz der Black Sabbath-Huldigung verschrieben. Dort im speziellen aber der Non-Doom-Schiene und dazu den über die Jahre zu Tage geförderten Auswüchsen. Da klingt schon mal etwas nach Down ohne Südstaaten-Muskeln ("Bandito"), eine Gesangslinie mit Ähnlichkeit zu Volbeat schleicht sich ein ("Living For Days"), und eine große Leidenschaft zu Wüstenrockgöttern wie Kyuss ist auch enthalten ("Magic Lady"). Trotzdem bleiben die guten alten Black Sabbath allgegenwärtig (beim kurzen "Zelda"-Intermezzo grüßt natürlich "Planet Caravan"). Gerade im ersten Drittel kann man mit sehr griffigen Songs punkten, die mit guten Soli gespickt sind und ein Händchen dafür haben, einfach mal simplen Spaß zu verbreiten. Im weiteren Verlauf fördern die insgesamt 13 Songs aber auch Liedgut hervor, welches manchmal eine finale Konsequenz vermissen lässt und/oder einfach auch mal hätte kürzer sein dürfen. Daher keine vollwertigen acht Punkte von mir. (sw)
- 7,5/10 -
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