VÖ: 09. Oktober 2009 Roadrunner Records
Mit Best of-Scheiben ist das ja immer so eine Sache. Insbesondere bei einer Band wie Funeral for a Friend, die in sieben Jahren Bandgeschichte ohnehin erst vier Album (nebst diversen EPs und Singles) veröffentlicht hat. Von daher teile ich dieses Review jetzt auch mal in zwei Teile: Einen eher uninteressanten und einen interessanten Teil. Von den 16 Songs auf "Your history is mine" sind zehn Songs nur für Neueinsteiger erwähnenswert, wobei auffällt, daß die Anzahl der Songs mit abnehmenden Alter ebenfalls abnimmt. Wir hätten also vier Songs von "Casually dressed & Deep in conversation" (2003), drei Songs von "Hours" (2005), zwei Songs von "Tales don't tell themselves" (2007) und nur einen einzigen Song von "Memory and humanity" (2008). Soweit dazu. Natürlich befinden sich unter diesen zehn Songs alle Hits der Band, u.a. die beiden absoluten Emo-Hymnen "Juneau" und "Roses for the dead". Interessant (und ziemlich rar) sind dagegen die beiden Opener: "10.45 Amsterdam conversations" (von der 2002er EP "Between order and model") und "This year's most open heartbreak" (von der 2003er EP "Four ways to scream your name"). Bei diesen beiden alten Songs kann man guten Gewissens noch von Post-Hardcore sprechen, da die Band aus Wales in den folgenden Jahren immer weiter in Richtung Alternative-Emo-Rock abgewandert ist. Desweiteren interessant (speziell für Langzeit-Fans), sind die letzten vier Songs, die allesamt "previously unreleased" sind, also noch auf keiner anderen Scheibe zu finden sind, und sich ganz typisch in den heutigen Sound/Stil der Band einfügen. Fazit: Fans kommen um die vier neuen Songs natürlich nicht herum, und für Neu-/Quereinsteiger ist "Your history is mine" eine gute Übersicht über das bisherige Schaffen einer wirklich interessanten Band, und somit durchaus empfehlenswert. (maz)
- ohne Wertung -
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