GIRLSCHOOL - Legacy

VÖ: 24. Oktober 2008
Wacken Records

Wenn die am längsten existierende weibliche Rockband der Welt ihren 30. Geburtstag feiert, wird das natürlich eine große Party. Und es freut mich zu sehen, daß Girlschool es immer noch drauf haben und zum Jubiläum nicht irgendwelchen aufgewärmten Quatsch, sondern ein vollwertiges neues Album präsentieren. Und auf dem tummeln sich natürlich einige Partygäste. Als da wären J.J. French und Eddie Ojeda (Twisted Sister), Phil Campbell (Motörhead) oder Fast Eddie Clarke (ex-Motörhead, beim starken Cover "Metropolis"). Lemmy höchstpersönlich fehlt selbstverständlich auch nicht ("Don't talk to me"). Musikalisch darf man zwar keine großen Sprünge erwarten, aber eher bezogen auf großartige Änderungen. Es ist einfach ein verdammt noch mal rockendes Girlschool-Album. Basta. Ich finde es aber bemerkenswert, daß sich die Damen trotzdem nicht scheuen mit angedeutetem Sprechgesang und härterem Riffing ihre "Whole new world" darzustellen oder bei "Zeitgeist" einen ziemlich mächtigen Beat vorzugeben. Album-Highlight: Das doppelt vertretene "I spy", einmal von Girlschool selbst und einmal mit den Heaven & Hell-Köpfen Toni Iommi und Ronnie James Dio (wie immer göttlich). (sw)

- 7,5/10 -



 



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