VÖ: 07. September 2012 Bastardized Recordings
Mit dem überaus originellen betitelten "Introduction" beginnen Give em Blood den Hörer in ihr neuestes Album "Seven Sins" zu werfen. Was bereits beim ersten Hören auffällt: Das Album hat nicht den typischen "Song für Song-Charakter", wie sonst eigentlich üblich, sondern alle Songs sind miteinander verknüpft und wirken wie ein großes zusammenhängendes Konzert ohne Pause. Und das hat auch seinen Grund. Das gesamte Album ist nämlich auf einem Konzept geschrieben, welches sich thematisch um die berühmten Sieben Todsünden dreht, welche eben auch titelgebend für das Album waren. Zur Musik selbst: Nach einer kurzen ruhigen Aufwärmzeit mit Hintergrundgeräuschen und leiser Musik, wird dann nach knapp einer Minute der Schalter umgelegt und Give em Blood geben sich gleich mal mit einem deftig gewürzten Breakdown die Ehre, der dann in den zweiten Song "Beautiful Black Heart" überleitet, bei dem dann auch die Vocals ihren Eintritt in das Machwerk des Quintetts finden. Mit großer Stimmvielfalt gibt sich Sänger Mathias der Musik hin und kracht durch die Ohren. Vor allem der Song "Brakish Rain" geht bei mir durch Mark und Blut und auch das Ende des Songs ist sehr interessant gestaltet - aber ich möchte nicht zu viel Vorwegnehmen - auch warum das Ende des Albums wirklich DAS ENDE des Albums ist, möchte ich euch vorenthalten. Doch auch insgesamt bietet das Album - obwohl es nur neun Songs sind (davon sowohl "Introduction" als auch "Interlude" rein instrumental) - doch reichlich Überraschungen, so dass es sich bei Give em Blood eben nicht um 08/15-Metalcore handelt, sondern wesentlich mehr dahintersteckt. Echt empfehlenswert! (zeo)
- 9/10 -
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