GLYDER - Backroads to Byzantium

VÖ: 07. Oktober 2011
Steamhammer

Es muss irgendwie doch an Irland liegen. Das vierte Album dieses Rock-Quintetts ist ähnlich wie die neue The Answer eine Verbeugung vor den Großen des Classic Hard Rock und dessen Anfängen. Gleich bei den ersten Tönen des Openers "Chronicled deceit" erinnert mich der Gitarrensound an die ganz frühen Werke von Judas Priest - nun zeitgemäß in den Rundling gelasert. Cool, wird es gleich beim zweiten "Long gone", wo die Band mal gleich auf's Gas tritt und dabei trotzdem herrlich relaxt und ohne den Hörer zu Überfahren locker durch die Gegend rockt. Großen Anteil hat daran der neue Sänger Jackie Robinson - eine sehr ausdrucksstarke Erscheinung. Vergleiche mit bestimmten Bands schenke ich mir, dafür fehlt mir der Background. Dass bei der Herkunft der Band natürlich ein gewisser Thin Lizzy-Einfluss nicht fehlt, ist dagegen normal und geht voll in Ordnung. Man höre "Even if I don't know where I'm gonna go" (Hit!) oder "Don't make their mistake". Dass sogar Phil Lynott's Mutter Philomena ein großer Fan der Band ist, ist wahrscheinlich das größte Kompliment, welches man dieser Band machen kann. Mit coolen Rockern wie "Fade to dust" oder "End of the line" ist das aber auch kein Kunststück. Verdammt noch mal, ich werde doch glatt noch zum Rock Fan. Wie wird mir?! Ich muss dieses Album schon wieder hören - ab ins Auto und "down the highway". Rock it, baby! (sw)

- 8/10 -



 



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