GOD FORBID - Earthsblood

VÖ: 13. Februar 2009
Century Media

3 ½ Jahre hat es gebraucht - das neue Album von God Forbid. Einer Band, die sich seit jeher immer gegen die Regeln von Metalcore oder der NWOAHM zur Wehr gesetzt hat und ihr eigenes Ding ohne Line-Up-Wechsel-Eskapaden durchzieht. Und genau das kann man hören. Der Opener "The Rain" plättet den Hörer von der ersten Sekunde mit kraftvoll eingestreuten Blasts, überrascht mit coolen Doppel-Gitarren und ebnet den Weg für eine CD, die vielschichtiger nicht sein könnte. Nach den folgenden Riff-Monstern "Empire of the gun" und "War of attrition" nimmt man etwas den Knüppel zurück, um spätestens mit "Walk alone" einen weiteren Mini-Hit ins eigene Repertoire zu schustern. Gerade hier - wie auf der ganzen CD - brillieren die Gitarren-Brüder Doc und Dallas Coyle mit geilen Clean-Vocals, die halt eben nicht wie aus dem Sandkasten klingen. Das Beste hält das Quintett aber für das Finale bereit: "Bat the angels", "Earthsblood" und "Gaia (The vultures)" sind massive, fast schon epische Tracks, die repräsentativ zeigen, welche songwriterische Klasse sich God Forbid im Laufe der Jahre angeeignet haben.
Ich finde an "Earthsblood" rein gar nichts, worüber man meckern müsste. God Forbid waren halt schon immer die etwas andere Modern Metal Band. (sw)

- 8,5/10 -



 



GLORIOR BELLI - Meet us at the southern sigh
GIRLSCHOOL - Legacy