VÖ: 12. November 2010 Black Hate Productions
Ich bitte um ungeteilte Aufmerksamkeit: Gräfenstein klingen wie ein verdorbener Bastard aus grimmigen Immortal und gradlinigeren 1349 … und das mit einer derben Thrashkante … UND sie kommen aus Deutschland! Würde das nicht schon reichen? Vielleicht wäre es noch sinnvoll zu erwähnen, dass das Material trotz der massiven "Knüppel aus dem Sack"-Einstellung höchst abwechslungsreich, und mitunter so clever arrangiert ist, dass es dich gar schlitzohrig am Schlafittchen packt. Clever ist auch, das Album nicht künstlich durch irgendwelche Halbgarigkeiten aufzublähen - nein, die neun Songs kommen auf knappe 40 Minuten, und das reicht auch völlig aus. Unmöglich, da noch Anspieltipps zu geben. "Skull baptism" ist in seiner Gesamtheit eine richtig unbarmherzige Granate, die man sich nur geben sollte, wenn man die musikalische Wucht o.g. Bands verkraftet. Nur das Fehlen eines echten Ausreißers nach oben, verhindert noch, dass ich hier mehr Punkte gebe. (sw)
- 8/10 -
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