VÖ: 18. Juni 2010 Roadrunner Records
Seien wir mal ehrlich. Die letzte Grand Magus war doch ein wenig überbewertet. Sie war gut - mit ein paar Ausschlägen nach oben, aber das war es dann auch. Und nun will uns der "Hammer of the north" zeigen, dass man mit eisernem Willen weiter macht. Das stimmt auch. Doch leider reiht sich das neue Output nur ganz brav hinter seinem Vorgänger ein. Den Songs fehlt es schlichtweg an packenden Ideen. Die Riffs sind toll, aber teilweise ahnt man schon meilenweit voraus, welche Akkorde sich im nächsten Chorus tummeln werden. Zugute halten muss man dem Trio, dass sie eisern an ihrer Marschroute festhalten, und dabei auch überzeugend sind. Mit dem Titelsong und dem wirklich starken "Black sails" schlägt das Pendel zumindest zwei Mal ordentlich aus, im Vergleich zu den "Iron will"-Highlights muss man sich doch knapp geschlagen geben. Der Rest hält sich in befriedigenden Bereichen auf. Nein, schlecht ist "Hammer of the north" nun wirklich nicht. Aber von einem Metal-Meisterwerk (so das Presse-Info) kann hier nicht die Rede sein. (sw)
- 7,5/10 -
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