HARDCORE SUPERSTAR - The party ain't over ...

... 'til we say so (Best of)

VÖ: 28. Oktober 2011
Nuclear Blast

14 Jahre Hardcore Superstar - das bedeutet konkret: 8 Alben, 14 Singles und 2 DVDs. Da ist ein Best of-Album natürlich mehr als überfällig. Zwar gab es bereits 2009 ein solches Album ("We don't celebrate sundays: The best from 1997-2009"), mit natürlich sehr ähnlicher Tracklist, aber dieses Album war bisher nur als Import erhältlich.
"The party ain't over 'til we say so" ist randvoll gepackt mit 19 Hits der schwedischen Hard-/Sleazerocker. Da fehlen die ersten Hits wie "Someone special" oder Liberation" genauso wenig wie aktuelle Rocker der Sorte "My good reputation" oder "Bastard". Nahezu alle Songs sind Mid- oder Uptempo-Kracher, die fast ausnahmslos stadiontauglich sind und Unmengen an eingängigen Mitgröhlparts bieten. Aufgelockert werden die rund 78 Minuten durch die rein akustische Ballade "Here comes that sick bitch", das leicht an Aerosmith erinnernde und mit einem Piano begleitete "Run to your mama", sowie das großartige und ebenfalls etwas ruhigere "Shame". Interessant ist vor allem zu sehen (bzw. zu hören), wie sich die Band im Laufe der 14 Jahre verändert hat - hier gleicht kaum ein Song dem anderen. Zu verschieden waren die Einflüsse der jeweiligen Zeit. Als Bonus gibt's (als Opener) das nagelneue "We don't need a cure", das sich nahtlos in die Riege der Stadion-Partyhits einreiht.
"The party ain't over 'til we say so" ist kein schnelles und lieblos zusammengeklatschtes vorweihnachtliches Best of-Album (wovon jedes Jahr Unmengen erscheinen), sondern ein absolut berechtigter Überblick über 14 Jahre Hardcore Superstar - und noch dazu wirklich klasse. (maz)

- ohne Wertung -


 



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