VÖ: 17. April 2009 Frontiers Records
3 Alben in 17 Jahren - da passt der Albumtitel ja recht gut. Wundern tut es mich aber nicht, ist Sänger Johnny Gioeli ja seit 1998 als Frontmann von Axel Rudi Pell gut ausgelastet. Das macht mir die Beschreibung dieses Rundlings aber auch nicht einfacher. Mal ganz platt ausgedrückt: So wie sich Titan Force subtiler und "verschachtelter" zu Jag Panzer verhalten, so klingen Hardline im Vergleich zu dem, was ich sonst so an AOR/Melodic Rock kenne. Obwohl der Begriff AOR hier nicht ganz zieht, da das Ausschöpfen des Stadion-Potentials nicht das Ziel auf "Leaving the end open" ist. Bei "Falling free" am besten zu hören und ja, es ist ein Hit. Im locker-rockigen Bereich ziehen "Pieces of puzzles" und "Give in to this love" auch noch gut mit. Doch der Grundtenor liegt eher in "ruhigeren" Gefilden, was besonders im Mittelteil der CD spürbar wird. Da muss man halt ein paar Male die Repeat-Taste drücken, um die kluge Durchdachtheit der 11 Songs aufzunehmen. Das Gute daran: Man wird belohnt und hört immer öfter Hardline! (sw)
- 8/10 -
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