VÖ: 15. April 2011 Battlegod Productions
So angepisst, wie dieses Album klingt, wäre ich wohl auch, wenn meine Band nur zwei Alben in 14 Jahren zustande bekommt. Die seit 1997 existierenden norwegischen Thrasher von Harm haben auf "Demonic alliance" vorrangig alle Leinen los und brettern auf einem immens hohen Aggressionslevel durch kurzweilige 35 Minuten. Riffs gibt es wie Sand am Meer, die Vocals von Steffan Schulze (Antares Predator) gleichen einem Terrier, die Produktion erfüllt auch den aktuellen Stand und mit einigen gezielt eingesetzten Blasts schießt man sich sogar in die Nähe des Death Metal. Mainstream-Anbiederungen sucht man also vergebens. "Fuck the fame" heißt es zum Abschluss - so sieht's aus. Das Album lebt von seiner unbändigen Power, herausragende Ideen glänzen aber leider mit Abwesenheit. Nichtsdestotrotz - wem die aktuellen Werke von Exodus, Testament und Destruction liegen, sollte vielleicht mal über "Demonic alliance" nachdenken. (sw)
- 7/10 -
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