HATEBREED - For the lions

VÖ: 08. Mai 2009
Century Media

Metallica ("Garage Inc.") und Slayer ("Undisputed attitude") haben es schon vorgemacht. Wenn man als Band mit einem ureigenen, eigenständigen Sound seinen Einflüssen huldigen möchte, klingt das charmant geil und trotzdem immer nach der Stammband. Im Falle Hatebreed also auch - und das ist gut so! Jamey Jasta und seine Sidekicks holzen sich mit Anstand und ohne nennenswerte Abweichungen durch 18 Tracks, daß es die wahre Pracht ist. Logischerweise sind die Songs vornehmlich aus dem Hardcore/Punk-Bereich, die ohnehin gut in das Hatebreed-Bild passen. Cool wird es aber, wenn man z.B. bei Slayer's "Ghosts of war" sogar bei den Soli dem Original erschreckend nahe kommt. Oder die Tatsache, daß Mr. Jasta erfolgreich seine Gesangsstimme bei "Escape" (Metallica) präsentiert. Und man stellt schmunzelnd fest, daß Hatebreed - wenn sie es drauf anlegen würden - auch eine verdammt gute Death Metal Band abgegeben hätten. Die Version von Obituary's "I'm in pain" ist höllisch.
Jeder wird auf "For the lions" seinen eigenen Favoriten finden. Alles in allem gibt es hier 18 Coverversionen, die mit richtig Klasse und dem gebührendem Respekt "ver-Hatebreed-ed" wurden. (sw)

- 8,5/10 -



 



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