VÖ: 22. Februar 2008 Metal Blade
Raserei und Flammen - selten empfand ich einen Albumtitel so bezeichnend, wie das neue Kunstwerk von Erik Rutan's Hate Eternal. Daß die Raserei schon immer ein "Stil-Element" der Band war, dürfte jedem Death Metal-Fanatiker bekannt sein. Der neue Fellverdrescher Jade Simonetto hat offensichtlich gar keine Angst vor seinem Vorgänger Derek 'One Take' Roddy und zeigt sich trotz unmenschlicher Blasts gerne und oft von seiner technischen Seite. Auch die Hinzunahme von Rutan's ehemaligen Ripping Corpse-Kollegen Shaune Kelley an der zweiten Gitarre hat wahre Wunder bewirkt und dürfte in der Livesituation zu einem Augen- und Ohrenschmaus werden. Nicht nur, daß die Herren sich völlig unberechenbare Riffs um die Ohren hauen, auch die hier vermehrten Soli-Duelle versetzen den Hörer ebenso in fassungslose Zustände. Man könnte meinen, sie stünden in Flammen und spielen um ihr Leben. Bezeichnend eben. Egal ob man einen Dampfhammer wie "Bringer of storms" nimmt oder (back to topic) ein absolut furioses Ende wie "Tombeau (le tombeau de la fureur et des flammes)". So unberechenbar hatte ich Hate Eternal nicht erwartet. Stark! (sw)
- 8/10 -
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