VÖ: 24. April 2009 Roadrunner Records
Irgendwie war es klar, daß sich Heaven & Hell nach ihrer erfolgreichen Reunion noch mal um aktuelles Material kümmern. Doch kann es den Vergleichen mit den Götterwerken "Heaven and hell" bzw. "Mob rules" standhalten? Um das wirklich zu beurteilen, muss man wohl damals dabei gewesen sein, als die Allianz "Black Sabbath mit Ronnie James Dio" die Metalwelt erschütterte. Ich hingegen kann nur sagen, daß "The devil you know" genau das ist, was ich erwartet habe. Wuchtiges, effektives Drumming von Vinny Appice, den markanten Bass von Geezer Butler, den unbestrittenen Meister des Metal-Riffs Toni Iommi und ... ja, Gott am Mikro. Man halte sich bitte vor Augen: Ronnie James Dio ist fast 67 Jahre auf dieser Welt und liefert abermals eine Gesangsleistung ab, die nicht von dieser Welt ist. Worte können das nicht beschreiben. Aber gibt es wirklich Neues auf "The devil you know"? Ich glaube eher nicht. Aber in jedem der zehn Songs hört man die gut 40 Jahre Erfahrung der Herren, 40 Jahre Metal-Geschichte mit ihren Ups + Downs. Und alles fließt zusammen in ein flüssiges Album mit tollen Songs und ohne großartigen Ballast. Wer nach all den Jahren sogar noch in der Lage ist, einen Hammer wie "Bible black" zu kreieren, bekommt von mir den Ritterschlag. DAS ist die hohe Kunst des Metal. So viel Gefühl, so viel Dramatik, so viel ... wow! Ihr versteht schon. Ich kann den direkten Vergleich leider aufgrund meines geringen Alters nicht ziehen. Meinen Hut kann ich aber ziehen - vor einem Album, welches eine Legende zeigt, die es verdammt noch mal immer noch drauf hat. (sw)
- 8,5/10 -
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