HELHEIM - Heidindómr ok Mótgangr

VÖ: 27. Mai 2011
Dark Essence Records

Endlich! Ein halbes Jahr nach dem "Asgards fall"-Appetitanreger ist der neue Helheim-Longplayer da. Und um gleich eines klar zu stellen - für Fans dessen, was sich mitunter heutzutage "Viking Metal" schimpft, ist das mittlerweile achte Album der Norweger ein viel zu ernsthafter Brocken, zu unspaßig, zu böse, zu intelligent, zu monumental … sie waren nie anders - gut so! Die Atmosphäre ist durchdringend dunkel und erhaben zugleich. Die fast schon klassischen Metal-Soli von Neuzugang Noralf Reichborn bilden einen interessanten Kontrast zu den seit dem Debüt erstmals wieder nur norwegischen Texten (im Booklet mit den englischen Übersetzungen). Die Vocals an sich kommen richtig garstig rüber und unterstreichen mit den völlig eigenständigen Songs die klare Zuneigung zu den eigenen Black Metal-Wurzeln. Anspieltipps kann ich hier nicht geben - das Album ist wieder eines dieser Gesamtkunstwerke, die man am Stück genießen sollte/muss.
Abschließend NUR zur Erklärung: Sollte es wirklich Menschen geben, die Primordial jetzt doch für Mainstream halten und denen Enslaved zu weit von den Black Metal-Ursprüngen erscheinen (soll unverständlicherweise ja vorkommen), die sollten sich das neue Helheim-Album zulegen. (sw)

- 8,5/10 -



 



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