VÖ: 03. September 2010 Doomentia Records
Ob nun Rhino oder dessen Horn. Trotz Umbenennung wuchten uns die Spanier (!) einen ziemlichen Brocken vor die Füße. Ganz objektiv gesehen ist die Mischung aus Doom, Sludge mit einer dezenten Thrash-Attitüde ("Brimstone breath") wirklich gelungen. Man rifft sich mit crunchy Gitarren fast ins Nirvana, stapft durch Selbiges mit schleppenden Grooves, und klingt manchmal fast wie ein depressiv-doomiger Alice in Chains/Life of Agony-Bastard ("Sovereign" und der Titelsong). Black Sabbath sind natürlich auch ganz oft zugegen, aber auch Fans von neueren Vertretern wie High on Fire, könnten sich an "Weight of coronation" erfreuen. Die subjektive Seite ist speziell für nicht Doom-Spezies etwas schwieriger, strapazieren die 8 Songs mit 68 Minuten Spielzeit manchmal etwas die Nerven. Nicht schlecht, kann man aber bei fehlender Genre-Affinität nicht immer hören. (sw)
- 6,5/10 -
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