IMPERIAL VENGEANCE - At the going down of the sun

VÖ: 17. Juli 2009
Candlelight Records

Battle Metal auf britisch. Ja, das wäre die einfachste Beschreibung - und die Jungs wären ziemlich sauer darüber. Denn was sich wie die nächste Humppa-Kamelle anhört, ist in Wahrheit ein Black Metal getragener Schlachtengesang über die Zeit zwischen 1873 und 1943. Auf dieser Geschichtstour sehen wir immer wieder alte Bekannte wie Naglfar oder Old Man's Child, sowie auch Dimmu Borgir (gerade in Bezug auf die Orchestration). Dazu gesellen sich dann das absolut Ernsthafteste, was Bands wie Ensiferum oder Wintersun zu bieten haben. Also nix mit feucht-fröhlichen Schunkel-Melodien. Ernsthaft geht es hier zu Werke, mit Anspruch, Können und Tiefgang. Mit Letzterem klappt es noch nicht immer, denn die Vielschichtigkeit der Songs mit ihren interessanten Wendungen nimmt manchmal etwas den Drive aus den Songs. Der Titelsong und das abschließende "Trinovates" zeigen aber, wie es geht, und erfreuen die Epik-Freunde. Tempo-Junkies werden sich da eher mit Granaten wie "Aristocratic sex magick" oder "Cwn Anwwn" (Gesundheit!) gut stellen. Ein starkes Album mit einer interessanten Mischung und das auf hohem Niveau. Well done, indeed! (sw)

- 8/10 -



 



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